Etikettenwechsel auf Mehrwegboxen sauber und effizient organisieren

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In vielen Betrieben sind Mehrwegboxen täglich im Umlauf: Sie werden befüllt, transportiert, zwischengelagert, kommissioniert und erneut verwendet. Dabei ändern sich die Informationen auf der Box regelmäßig.


Manchmal wird ein Barcode benötigt, manchmal ein Wareneingangsbeleg, ein Auftragsetikett oder Versandinformationen. Wenn dafür jedes Mal direkt auf die Box geklebt wird, entstehen schnell Etikettenreste, uneinheitliche Positionen und zusätzlicher Aufwand beim nächsten Wechsel.

Ein strukturierter Etikettenwechsel hilft, diese Abläufe sauberer zu organisieren. Entscheidend ist eine feste Fläche, auf der wechselnde Etiketten immer wieder an derselben Stelle angebracht werden können.

Warum ein Etikettenwechsel gut organisiert sein sollte

In Lager, Logistik und Produktion müssen Informationen schnell erkennbar sein. Wenn Etiketten an unterschiedlichen Stellen kleben, erschwert das die Orientierung und kostet Zeit im Arbeitsablauf.

Auch Scannerprozesse können darunter leiden, wenn Barcodes schlecht platziert, beschädigt oder durch alte Etikettenreste beeinträchtigt sind. Eine einheitliche Position hilft dabei, Kennzeichnungen schneller zu finden und sauberer zu erfassen.

Ein gut organisierter Etikettenwechsel sorgt außerdem dafür, dass Mitarbeitende wissen, wo neue Etiketten angebracht werden. Alte Kennzeichnungen lassen sich gezielter entfernen oder ersetzen, und die Box bleibt übersichtlicher gekennzeichnet.

Typische Probleme bei Mehrwegboxen

Mehrwegboxen werden bewegt, gestapelt, gereinigt und immer wieder neu verwendet. Direkt aufgeklebte Etiketten hinterlassen dabei häufig Reste. Mit der Zeit entstehen unruhige Flächen, auf denen neue Etiketten schlechter haften können.

Auch mehrfach überklebte Etiketten sind problematisch. Sie wirken unübersichtlich und können falsche oder veraltete Informationen sichtbar lassen.

Das erhöht das Risiko für Fehler in Lager, Kommissionierung oder Versand. Besonders dann, wenn Behälter häufig den Einsatzort wechseln oder für unterschiedliche Aufträge genutzt werden, sollte die Kennzeichnung klar und eindeutig bleiben.

Feste Kennzeichnungsflächen schaffen

Eine feste Kennzeichnungsfläche bringt Ordnung in den Etikettenwechsel. Das wechselnde Etikett wird nicht irgendwo auf die Box geklebt, sondern immer auf dieselbe definierte Fläche.

So entsteht eine einheitliche und gut erkennbare Position. Mitarbeitende müssen nicht jedes Mal neu entscheiden, wo das Etikett angebracht wird. Auch Barcodes und Lagerinformationen bleiben an einer Stelle, die im Prozess bekannt ist.

Landeplatz-Etiketten übernehmen genau diese Funktion. Sie werden einmalig auf der Mehrwegbox angebracht. Anschließend dienen sie als Trägerfläche für wechselnde Barcode-, Lager- oder Informationsetiketten.

Hand, die ein Etikett von einem Trägeretikett auf einer grauen Oberfläche abzieht

Vorteile für den Arbeitsalltag

Einheitliche Flächen erleichtern das Aufbringen neuer Etiketten. Sie helfen dabei, Etiketten sauberer, schneller und gerader zu positionieren.

Außerdem reduzieren sie Klebereste direkt auf der Mehrwegbox. Das wechselnde Etikett wird nicht mehr unmittelbar auf die Box geklebt, sondern auf die dafür vorgesehene Trägerfläche.

Auch bei kleineren Mengen kann das sinnvoll sein. Eine Rolle enthält 250 Landeplatz-Etiketten. Damit lassen sich bereits viele Boxen, Kisten oder Behälter im Betrieb mit einer festen Kennzeichnungsfläche ausstatten.

Praktische Hinweise zur Umsetzung

Vor dem Aufbringen sollte geprüft werden, wo die Kennzeichnung im Prozess am besten sichtbar ist. Die Fläche sollte gut erreichbar sein und nicht unnötig stark durch Reibung, Stöße oder häufiges Anfassen belastet werden.

Auch die Oberfläche sollte sauber, trocken und geeignet sein. Staub, Feuchtigkeit, Fett oder alte Etikettenreste können die Haftung beeinträchtigen. Für die Standard-Landeplatz-Etiketten wird eine Mindest-Aufklebtemperatur von +5 °C empfohlen.

Für wechselnde Barcode-Etiketten sollte das Landeplatz-Etikett ausreichend größer gewählt werden. So bleibt genug Fläche zum sauberen Positionieren, und der Etikettenwechsel wird einfacher.

Wann Landeplatz-Etiketten besonders sinnvoll sind

Landeplatz-Etiketten sind besonders hilfreich, wenn Mehrwegboxen regelmäßig neu gekennzeichnet werden. Das betrifft zum Beispiel Behälter in Lager, Kommissionierung, Versand, Produktion oder internen Umlaufprozessen.

Sie schaffen eine feste Fläche für wechselnde Informationen und helfen dabei, die Kennzeichnung einheitlicher zu gestalten. Gleichzeitig entstehen weniger Klebereste direkt auf der Box.

Bei besonderen Untergründen, speziellen Anforderungen oder größeren Mengen kann eine individuelle Abstimmung sinnvoll sein. Für viele Standardanwendungen reichen jedoch die direkt verfügbaren Landeplatz-Etiketten aus.

Fazit

Ein sauber organisierter Etikettenwechsel auf Mehrwegboxen spart Zeit und reduziert unnötige Rückstände. Besonders bei regelmäßig wechselnden Kennzeichnungen sorgt eine feste Fläche für mehr Übersicht im Arbeitsalltag.

Landeplatz-Etiketten schaffen eine Trägerfläche für wechselnde Barcode-, Lager- oder Informationsetiketten und unterstützen klare Prozesse in Lager, Logistik und Versand.

Für wiederverwendbare Boxen ist eine einheitliche Kennzeichnungsfläche deshalb eine praktische Lösung, um Etikettenwechsel sauberer und besser planbar zu organisieren.

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